Viele der Älteren im Pflegeheim werden zum Sozialfall

Die Senioren-Union der CDU im Kreis Göttingen kritisiert, dass immer mehr Bewohner und Bewohnerinnen in Pflegeheimen trotz langjähriger Berufstätigkeit zum Sozialfall werden. 

„Ein Großteil der Älteren kann den steigenden Eigenanteil für das Pflegeheim mit der Rente nicht mehr bezahlen“, mahnt Manfred Schweinehagen der Kreisvorsitzende der Senioren-Union Kreis Göttingen, in einer Pressemitteilung. 

Nach Angaben des Verbandes der Ersatzkassen ist der Eigenanteil fürs Pflegeheim in Deutschland 2023 um 348 Euro auf durchschnittlich 2548 Euro monatlich gestiegen. Da die Pflegeversicherung nur einen Teil der Heimkosten trägt, müssen die Pflegebedürftigen einen Großteil der Kosten für Unterbringung, Pflege und Versorgung selbst tragen. „In Deutschland leben 800 000 von fünf Millionen Pflegebedürftigen im Heim“, erklärt Manfred Schweinehagen.

„Wenn die Rente nicht reicht und das eigene Häuschen aufgezehrt ist, werden Kinder mit über 100 000 Euro Jahresbrutto zur Kasse gebeten.“ 

Die Senioren-Union fordert eine Reform der Pflegefinanzierung, damit Menschen nach einem arbeitsreichen Berufsleben nicht im Alter ihr gesamtes Erspartes wieder verlieren.

Hitze große Gefahr für Ältere

Die Senioren-Union der CDU Kreis Göttingen warnt mit Blick auf die deutliche Zunahme von Hitzetagen vor erheblichen Gesundheitsgefahren für Ältere und fordert mehr Schutzmaßnahmen in den Kommunen.

Im vorigen Jahr habe es in Deutschland laut Robert-Koch-Institut 4500 Hitzetote gegeben und 2021 seien mehr als 100 000 Menschen wegen Flüssigkeitsmangels in Kliniken behandelt worden, schreibt der Kreisvorsitzende, Manfred Schweinehagen, in einer Pressemitteilung der Senioren-Union Kreis Göttingen.

Die CDU-Vereinigung appelliert an die Betreiber von Alten- und Pflegeeinrichtungen, weiterhin eine ausreichende Versorgung der Bewohner mit Flüssigkeit sicherzustellen und auf akklimatisierte Temperaturen in den Räumen zu achten.

Überdies müssten Kommunen zusätzliche kostenlose Trinkwasserbrunnen und Schattenplätze einrichten. 

Die Senioren-Union Kreis Göttingen schlägt ferner vor, an Hitzetagen auch Kirchen und klimatisierte Museen zeitweilig als Rückzugsorte zu öffnen. 

In diesem Zusammenhang begrüßt Manfred Schweinehagen Überlegungen von Bund, Ländern und Gemeinden, einen „Hitzeplan“ zu erstellen, der Menschen in Extremwetterlagen über Apps erreichen soll. 

Ehrenämter aus christlicher Nächstenliebe

Manfred und Heide Schweinehagen fühlen sich dem „C“ in der Christlich Demokratischen Union (CDU) nicht nur in der Senioren Union als aktive Mitglieder verpflichtet, Manfred ist Vorsitzender der Senioren Union Kreis Göttingen und Heide ist Kassenwartin. Sondern sie sind schon über 13 Jahre Helfer unschuldig in Not geratenen Menschen den „Wolfskindern“ und unterstützen die Diakonie in Klaipeda / Memel sowie die Diakonie in Silute / Heydekrug,Litauen, die helfen wierderum notbedürftigen Menschen. Mehr in dem Artikel der HNA .

Spendenkonto.:

Manfred Schweinehagen

---Wolfskinder---

VR-Bank.:

IBAN.DE65 2606243300002 1834 39

Senioren-Union lehnt Zwangsuntersuchungen für Autofahrer ab 70 strikt ab

Mit allem Nachdruck weist die Senioren-Union der CSU (SEN) das Vorhaben der EU- Kommission zurück, für Führerscheinbesitzer ab 70 Lebensjahren eine Zwangsuntersuchung vorzuschreiben, die alle fünf Jahre wiederholt werden soll. „Wir brauchen keine Änderung der Führerscheinvorschriften, die ganz klar eine versteckte Altersdiskriminierung darstellt. Wir bauen auf die Eigenverantwortlichkeit der Autofahrer und deren Einschätzung ihrer Fahrtauglichkeit,“ erklärt der Landesvorsitzende des Senioren Union der CSU, Franz Meyer. „Bis heute gibt es keine wissenschaftliche Grundlage, dass altersbezogene, flächendeckende Gesundheitsuntersuchungen der Erhöhung der Verkehrssicherheit dienen. Gerade die älteren Autofahrer handeln vernünftig, vorsichtig und mit großer Erfahrung.“

„Gerade für ein Flächenland wie Bayern ist die Mobilität von besonderer Bedeutung und auf dem flachen Land sind auch ältere Menschen darauf angewiesen, das Auto nutzen zu können. Hier darf es keine unnötige bürokratische Hürde geben, wenn ein bestimmtes Lebensalter erreicht wird“, betont SEN-Chef Franz Meyer, Staatsekretär a.D. und Altlandrat.
„Auch gibt es keinerlei Nachweise, dass das Fahrverhalten der älteren Menschen besonders unfallträchtig ist. Das hat beispielsweise der ADAC in einer Stellungnahme hervorgehoben, der den Vorschlag der EU-Kommission ebenfalls deutlich ablehnt.“

„Aus der Sicht der Senioren-Union der CSU reicht die heutige Regelung aus, nach der sich älteren Menschen freiwillig einer Untersuchung unterziehen können, wenn sie Zweifel an ihrer Fahrtüchtigkeit haben. Von medizinischen Gutachten bis zu einer erneuten Fahrprüfung gibt es dazu unterschiedliche Möglichkeiten“, so der Vorsitzende der SEN-AG Klima und Mobilität Raimund Fries. „Wenn ohne Fakten für Menschen über 70 eine Zwangsüberprüfung eingeführt wird, dann ist das ganz offensichtlich versteckte Altersdiskriminierung, die unnötig in das selbstbestimmte Leben der älteren Generation eingreift. Das wollen wir auf alle Fälle vermeiden!“, fasst Franz Meyer für die Senioren-Union der CSU zusammen.