Senioren-Union Kreisvereinigung Göttingen: Ärztemangel spitzt sich zu!

Die Senioren-Union der CDU Kreisvereinigung Göttingen warnt vor einer dramatischen Verschärfung des Hausärztemangels in Deutschland. „Bereits heute ist jeder dritte Hausarzt älter als 60 Jahre“, stellt der Kreisvorsitzende, Manfred Schweinehagen, fest. „Nach Prognosen der Bosch-Stiftung fehlen im Jahr 2035 bundesweit 11 000 Hausärztinnen und Hausärzte.“

Angesichts der bevorstehenden Ruhestandswelle befürchtet die Senioren-Union nicht nur in ländlichen Regionen Engpässe, weil Praxisnachfolger fehlen.

Wir brauchen ab sofort mehr Studienplätze und müssen den Zugang zum Medizinstudium flexibler gestalten und nicht nur an den Notendurchschnitt beim Abitur koppeln, fordert Manfred Schweinehagen.

Weihnachtsfeier mit festlichem Gänseessen am 13.12.2022 im Gasthaus Buchmann in Wiershausen

Die Senioren-Union der CDU Kreisvereinigung Göttingen hat nach zwei Jahren Pause wieder zu einer Weihnachtsfeier eingeladen. Diese Einladung haben 34 Mitglieder mit ihren Partnern oder Freunden angenommen.

Der Vorsitzende Manfred Schweinehagen eröffnete die Feier und brachte in seiner Ansprache zum Ausdruck, dass die lange Pause Corona und einer Erkältungs-Welle geschuldet war. Er sprach den Krieg in der Ukraine und das damit verbundene Leid der Bevölkerung an und gab der Hoffnung Ausdruck, dass dieser bald beendet wird. Des Weiteren gedachte er dem plötzlichen Tod des Vorstandskollegen August Frölich. Danach wurden an einige Mitglieder Blumen für besondere Leistungen oder Geburtstage übergeben.

Anschließend eröffnete er das Gänseessen, das bei weihnachtlicher Musik großen Anklang fand. Mit einem lauten Klopfen kündigte sich danach der Weihnachtsmann mit Knecht Ruprecht an; er überreichte an alle Mitglieder ein Geschenk, forderte aber jeden auf, ein kleines Gedicht aufzusagen oder er würde seine Rute gebrauchen. Es wurden manch amüsante Gedichte vorgetragen. Heide Schweinehagen und Erika Maschke trugen zwischendurch heitere Weihnachtsgeschichten vor und es wurden von allen in festlicher Stimmung Weihnachtslieder gesungen.

Zum Schluss bedankte sich der Vorsitzende bei Frau Buchman mit Blumen für das ausgezeichnete Menü und die festliche Dekorierung des Veranstaltungsraumes. Er wünschte allen Anwesenden ein ruhiges, gesegnetes Weihnachtfest und ein gutes, mit viel Gesundheit verbundenes Jahr 2023.

Hartart Hans-Udo

Ideologisch voreingenommen und handwerklich miserabel, Merz stellt Bundesregierung ein miserables Zeugnis aus

Unionsfraktionschef Friedrich Merz hat der Bundesregierung ideologische „Voreingenommenheit“ und „handwerklich miserables Regierungshandeln“ vorgeworfen. In der Generalaussprache des Bundestages zum Haushalt 2023 stellte Merz der Ampel-Koalition ein miserables Zeugnis für die ersten zwölf Monate ihrer Amtszeit aus.

Besonders bemängelte Merz die schleppende Stärkung der Bundeswehr und das fehlerhafte Management der Energiekrise – Folge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine. Der CDU/CSU-Fraktionsvorsitzende warf Bundeskanzler Olaf Scholz vor, dass er nach Beginn der russischen Offensive vor neun Monaten zwar die „Zeitenwende“ erkannt habe, die Konsequenzen aber nur zögerlich ziehe.

Vertrauensverlust in Lösungskompetenz der Ampel

Unter dem Strich hat die Regierung es laut Merz versäumt, die Zeitenwende auch als Chance zu begreifen, um verkrustete Strukturen aufzubrechen und Besitzstände auf den Prüfstand zu stellen. Statt die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass Wirtschaft auch unter den neuen Umständen wettbewerbsfähig bleibe, versinke die Koalition im Streit über Kleinklein. Dies führe zu einem „Vertrauensverlust der Bevölkerung und unserer europäischen Nachbarn und Freunde in die Lösungskompetenz und die Verlässlichkeit dieser Bundesregierung“.

 - Auszug aus Senioren Union Newsletter

Die seniorenpolitische Kolumne von Ingrid Korosec

Einsamkeit ist eine versteckte Epidemie, die nicht erst seit Corona in allen Gesellschaftsschichten angekommen ist und betrifft vor allem ältere Menschen. Gerade zu den Feiertagen spüren viele schmerzlich, was das Fehlen sozialer Kontakte bedeutet.
 
Etwa 1,5 Millionen Menschen in Österreich leben alleine. Auch wenn Alleinsein nicht automatisch Einsamkeit bedeutet, ist die Gefahr groß. Und: Einsamkeit kann auch krank machen. Bluthochdruck, eine höhere Anfälligkeit für Herzerkrankungen und ein schwächeres Immunsystem sind genauso wie psychische Erkrankungen – etwa Depression – nachgewiesene Folgen von Einsamkeit.
 
Seniorenbund: Gemeinsam statt einsam!
 
Einsamkeit ist kein Schicksal! Wir können sie bekämpfen – am besten, indem wir sie gar nicht erst entstehen lassen, und die Menschen aufklären und durch die Förderung sozialer Kontakte Einsamkeit vorbeugen. Seniorenorganisationen wie der Österreichische Seniorenbund spielen im Kampf gegen Einsamkeit eine ganz besondere Rolle. Wir sind mit bundesweit 50.000 Freiwilligen sowie unseren stark verankerten und gut organisierten Ortsgruppen so nahe an den Menschen wie sonst kaum jemand und bieten Gemeinschaft und Zusammenhalt. Wir organisieren Ausflüge, Reisen, Besuche von Kulturveranstaltungen, Workshops und Weiterbildungskurse. Außerdem tragen wir mit einem umfassenden Angebot an Sportveranstaltungen aktiv zur geistigen und körperlichen Fitness im Alter bei.
 
Der Sieg über die Einsamkeit setzt funktionierende Rahmenbedingungen für ein aktives und selbstständiges Leben im Alter voraus. Das umfasst neben der Vorbereitung auf die Pension alternative Wohnformen wie generationsübergreifendes Wohnen oder Wohngemeinschaften, neue Mobilitätskonzepte, Abbau von Altersdiskriminierung und neue Begegnungsräume.
 
Ich setze mich für einen nationalen Schulterschluss gegen Einsamkeit ein!
 
Um Einsamkeit wirkungsvoll entgegenzutreten, brauchen wir einen nationalen Schulterschluss auf allen Ebenen: Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Medizin, NGOs und Zivilgesellschaft müssen zusammenarbeiten. Ein runder Tisch gegen Alterseinsamkeit wurde während der Corona-Pandemie ins Leben gerufen, verlor jedoch mit Abflachen der Pandemie an Schwung. Darum werde ich mich bei Bundeskanzler Karl Nehammer dafür einsetzen, dass diese Initiative wiederbelebt und zu einer Dauerinstitution wird, die Maßnahmen gegen Alterseinsamkeit erarbeitet und in regelmäßigen Abständen evaluiert. Denn es ist klar: Wir können Einsamkeit nur gemeinsam besiegen!

Mit den besten Grüßen,
 
Ihre Ingrid Korosec

- Auszug aus Senioren Union Newsletter