Einladung zum Spargelessen Scheithauer Reisen

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir laden Sie herzlich zu unserer Spargelfahrt am 10. Juni 2024 (Montag) ein. Es erwartet Sie ein erlebnisreicher Tag voller kulinarischer Genüsse und Naturerlebnisse.

Abfahrtszeiten und Orte:

  • 06:20 Uhr: DUD-LNS Parkplatz
  • 06:30 Uhr: Betriebshof Nesselröden
  • 07:30 Uhr: Bahnhof Hann-Münden
  • 08:00 Uhr: Rosdorf Sellenfried 31

Zielort: Der Spargelhof liegt am Rande des Weserberglandes im Ort Rahden Tonnenheide PLZ 32369.

Beschreibung des Spargelhofs: Der Betrieb baut seit 50 Jahren Spargel in kontrolliert integrierten Anbau an. Auf dem Hof angekommen gibt es Spargel zum Sattessen, mit einem Getränk inkludiert. (keine Bowle, Wein o. Spirituosen)

Aktivitäten: Danach geht es mit dem Bus zur Moorbahnfahrt. Wir werden fernab jeglicher Alltagsgeräusche die Weite und Ruhe der Natur erleben. An mehreren Haltepunkten werden Pausen eingelegt. Wir erfahren vieles über die Natur, den Torfabbau vor hundert Jahren und wie heute moderner Torfabbau erfolgt und was getan wird, um das Moor wieder zu vernässen. Gehen wir auf den Spuren der ältesten Moorleiche.

Mit diesen Eindrücken über das Moor geht es auf die Heimreise.

Leistungen: Fahrt im modernen Reisebus, Spargelessen am Buffet im Restaurationszelt (inklusiv einem Getränk (s. o.) und Moorbahnfahrt.

Kosten: Preis pro Person ab 30 Teilnehmer 82,00 € (im Preis sind alle Nebenkosten, wie TG usw. enthalten) Mindestteilnehmerzahl 25 Personen

 

Senioren-Union Hann. Münden: Veranstaltungsprogramm 2024

Die Senioren-Union Hann. Münden bietet für 2024 ein abwechslungsreiches Programm mit gemeinsamen Mittagessen, Vorträgen, Ausflügen und traditionellen Festen wie Grillfest, Oktoberfest und Weihnachtsfeier. Es verspricht ein Jahr voller spannender Aktivitäten und geselliger Zusammenkünfte. Die vollständige Liste der Veranstaltungen finden Sie unter "Regionen -> Hann. Münden" oder klicken Sie >hier<.

 

Datum Veranstaltung Ort Ausrichter
13. Februar Gemeinsames Kaffeetrinken, Rückblick auf 2023, Vorstellung 2024 Landgasthaus Buchmann, Wiershausen -
12. März Gemeinsames Kaffeetrinken, Filmvortrag über Uganda, Afrika von Achim Burghard Landgasthaus Buchmann, Wiershausen -
09. April Besuch der Wilhelm-Busch-Mühle und Museum Ebergötzen Abfahrt wird bekannt gegeben Udo Hartart
14. Mai Gemeinsame Autofahrt nach Oedelsheim, traditionelles Matjesessen Abfahrt wird bekannt gegeben Erika Maschke
11. Juni Spargelfahrt und Dampferfahrt auf der Weser Abfahrt wird bekannt gegeben Udo Hartart
09. Juli Veranstaltungsfrei - -
13. August Grillfest, Bratwurst, Steaks und diverse Salate Landgasthaus Buchmann, Wiershausen -
10. September Fahrt nach Groß Almerrode - Hortensienausstellung, anschließend gemeinsames Kaffeetrinken Abfahrt wird bekannt gegeben Erika Maschke
08. Oktober Oktoberfest Wildemannschlucht, Hann. Münden Erika Maschke
12. November Filmvorführung "Reise durch Baltikum, Litauen, Estland, Lettland" - Manfred Schweinehagen
10. Dezember Gemeinsame Weihnachtsfeier mit Kreisvereinigung Göttingen und Arbeitsgemeinschaft Ost Duderstadt - -

 

VdK: E-Rezept sorgt für Probleme

 

  •  Besonders ältere Menschen verstehen Verfahren bei App-Anmeldung nicht
  •  Verena Bentele: „Bei digitalen Neuerungen im Gesundheitssystem müssen alle Menschen mitgenommen werden"


Seit Jahresbeginn gibt es in allen Arztpraxen das E-Rezept kurz für elektronisches Rezept. Doch viele VdK-Mitglieder wenden sich vermehrt mit Fragen und Schwierigkeiten an den Sozialverband. Dazu sagt VdK-Präsidentin Verena Bentele:


„Vier Wochen nach der verpflichtenden Einführung des E-Rezepts berichten uns viele Mitglieder von Problemen. Besonders ältere Menschen verstehen die komplexe Anmeldung in der App nicht und scheitern daher an der Authentifizierung. Andere beschweren sich über Praxen, die sich weigern, das E-Rezept auszudrucken, obwohl sie dazu verpflichtet sind. Andere Patientinnen und Patienten haben das Gefühl, übergangen zu werden. Sie können durch das E-Rezept nicht mehr einsehen, was ihnen verschrieben worden ist.


Grundsätzlich unterstützt der VdK das E-Rezept, da so die Sicherheit der Patientinnen und Patienten in der Arzneimittelversorgung erhöht werden kann: Zum einen werden unklare Verschreibungen nahezu unmöglich. Zum anderen haben Apothekerinnen und Apotheker einen besseren Überblick über die verschriebenen Medikamente und können so Wechselwirkungen ermitteln.


Die Nutzung des E-Rezepts darf aber für niemanden zur Belastung werden. Technische Probleme beim Abruf des E-Rezepts müssen die Betreiber schnellstmöglich beheben. Sie dürfen nicht dazu führen, dass Patientinnen und Patienten länger auf ihre Arzneimittel warten müssen. Wir als Sozialverband ermahnen außerdem Praxen und Apotheken, alle Wege der Rezeptausstellung und -einlösung anzubieten: elektronisch auf der Gesundheitskarte, in der App und als Ausdruck. Gerade im Gesundheitssystem müssen bei Neuerungen alle Menschen mitgenommen werden. Wir erwarten daher bei Digitalisierungsschritten, die jetzt und in Zukunft anstehen, dass Barrierefreiheit mitgedacht wird - so zum Beispiel auch bei der elektronischen Patientenakte, die 2025 kommen soll."

Chancen und Herausforderungen durch das E-Rezept

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde der Senioren-Union,
 
Die Einführung des E-Rezepts bringt für die ältere Generation Herausforderungen aber auch Vorteile mit sich. Nach dem verunglückten Start des E-Rezepts zu Jahresbeginn klagen Ärztinnen und Ärzte über Umset-zungsprobleme in der täglichen Praxis. Kritik am elektronischen Rezept kommt auch vom Sozialverband VdK. Außer technischen Problemen bei Hard- und Software, stellte sich heraus, dass mehr als die Hälfte der Patientinnen und Patienten – insbesondere in der älteren Generation - nicht oder nur ungenügend über die Umstellung informiert sind. Daraus gilt es, Konsequenzen zu ziehen.
Häufig haben ältere Menschen weniger Erfahrung im Umgang mit digitalen Geräten. Hinzu kommen Schwierigkeiten, sich an neue Technologien wie das E-Rezept anzupassen. Gerade viele unserer älteren Mitglieder scheitern an der Anmeldung und Authentifizierung mittels der App. Durch die Nutzung des Rezeptes wird auch das Erlangen notwendiger Medikamente noch zu oft verlängert.
 
Hinzu kommt, dass gesundheitliche Einschränkungen die Nutzung von digi-talen Geräten und der App erschweren. Manche sind auch skeptisch gegenüber der Nutzung digitaler Dienste. Mit entsprechender Beratung, Information und Unterstützung können solche Hürden überwunden und die Akzeptanz gefördert werden. Viele Patienten beschweren sich zu Recht, dass sie das E-Rezept in den Praxen nicht ausgedruckt bekommen bzw. dass sie im Rezept nicht mehr sehen können, was verschrieben worden ist.
 
Auf jeden Fall muss die Möglichkeit herkömmlicher, analoger Rezeptausstellung für diejenigen erhalten bleiben, die sich der digitalen Lösung nicht öffnen können oder wollen. Es gilt, eine ausgewogene Herangehensweise zu finden und sicherzustellen, dass niemand aufgrund mangelnder Digitalisierungsfähigkeiten von wichtigen Gesundheitsdiensten ausgeschlossen wird.

Alles in allem wird das E-Rezept auch für die ältere Generation zweckmäßig und sinnvoll sein: Nur zum Arzt gehen zu müssen, um ein Rezept zu erhalten wird zukünftig nur noch selten nötig sein. Auch der Gang zur Apotheke wird mit dem E-Rezept einfacher, Medikationsfehler werden weniger.“
Außerdem kann sich durch verbesserten elektronischen Austausch von Rezeptinformationen die Zusammenarbeit zwischen Patienten, Arzt, Apotheke und Krankenkasse effizienter gestalten lassen. Gleichzeitig muss sichergestellt werden, dass beim Einlösen von E-Rezepten parallel der individuelle Medikationsplan entsprechend gesetzlicher Grundlage ausgestellt und ggf. ergänzt wird.
 
Die jetzt Älteren werden sich der digitalen Entwicklung nicht entziehen können. Dieser Problematik widmet sich die Senioren-Union der CDU in Veranstaltungen mit Beratung und Hilfestellungen. Ziel ist eine sinnvolle Balance zwischen digitalem Fortschritt und angemessener Aufrechterhaltung von herkömmlichen Verfahrensweisen.
Wir fordern den Bundesgesundheitsminister auf, schnellstmöglich für Nachbesserungen zu sorgen und diese im Interesse zuverlässiger und nachhaltiger Gesundheitsversorgung sehr zeitnah umzusetzen.

 

von Dr. Fred-Holger Ludwig