Senioren-Union der CDU Deutschlands stellt sich neu auf.

 

Die Senioren-Union der CDU hat den rheinland-pfälzischen Landesvorsitzenden Dr. Fred-Holger Ludwig zum neuen Bundesvorsitzenden gewählt. Der 77-jährige Arzt aus Bad Bergzabern löst den nicht wieder kandidierenden langjährigen Vorsitzenden Prof. Dr. Otto Wulff ab und setzte sich auf der Bundesdelegiertenversammlung in Magdeburg gegen zwei Mitbewerber durch. 
Ludwig kritisierte in seiner Vorstellungsrede u.a. die zunehmende Altersarmut und bemängelte, dass rd. 690 000 Rentner auf Grundsicherung angewiesen sind, und forderte mehr Sicherheit für Ältere in den Städten.

Eine Ära geht zu Ende!
Zuvor hatte der scheidende Bundesvorsitzende Prof. Dr. Otto Wulff nach 21 Amtsjahren einen Blick zurück und nach vorn gerichtet. Der 90-jährige ist seit 70 Jahren CDU-Mitglied und gehört dem CDU-Bundesvorstand seit 1996 an. Wulff betonte, dass niemals wieder in Deutschland radikale Parteien politischen Einfluss gewinnen dürften. „Freiheit und Demokratie haben keinen dauerhaften Bestand, wenn wir nicht bereit sind, dafür zu kämpfen“, sagte Wulff in seiner letzten Rede als Vorsitzender.
Der zum Ehrenvorsitzenden der Senioren-Union gewählte Wulff appellierte, mehr Hoffnung und Zuversicht zu verbreiten. „Pessimisten und Nörgler wählt man nicht.“

Einladung zur Mitgliederversammlung

Liebe Seniorinnen und Senioren,

sehr geehrte Damen und Herren,

 

zur Mitgliederversammlung

 

am Donnerstag, 14. September 2023, um 15.00 Uhr im Vereinshaus Musik- und Wanderverein ,,Frisch Auf" in Rosdorf e.V., Sellenfried 31 in 37124 Rosdorf,

laden wir die Mitglieder herzlich ein.

Tagesordnung:

  • Eröffnung, Begrüßung, Genehmigung der Tagesordnung
  • Genehmigung des Protokolls vom 18. August 2021 3. Geschäftsbericht des Vorsitzenden
  • Bericht der Schatzmeisterin, Wechsel und Probleme bei der Kassenführung
  • Entlastung des Vorstandes
  • Wahl von Stimmzählern
  • Wahl eines Versammlungsleiters/einer Versammlungsleiterin
  • Wahl des Vorstandes
    • des Vorsitzenden/der Vorsitzenden
    • der beiden stellvertretenden Vorsitzenden
    • des Schatzmeisters/der Schatzmeisterin
    • des Schriftführers/der Schriftführerin
    • der bis zu 8 Beisitzer/Beisitzerinnen
  • Absprache der Weihnachtsfeier sowie Menü-Abfrage
  • Bericht zu unseren Reisetätigkeiten
  • Verschiedenes und Gruppenbild des neuen Vorstandes

Ehegattensplitting muss erhalten bleiben Familien profitieren zurecht

Die Senioren-Union der CDU lehnt Pläne von SPD und Grünen zur Abschaffung des sogenannten „Ehegattensplittings“ entschieden ab.
Wer die gemeinsame Besteuerung von künftigen Ehepaaren abschaffen wolle, verstoße massiv gegen den in der Verfassung angelegten Schutz von Ehe und Familie, warnt die Senioren-Union in einer Pressemitteilung.
Ehepartner könnten zwar einerseits steuerliche Vorteile in Anspruch nehmen, seien andererseits aber zu gegenseitigem Unterhalt verpflichtet. Das beweise sich bei der Aufteilung von Renten- und Pensionsansprüchen im Fall einer Trennung.
 
Die Senioren-Union sieht nach einer Abschaffung des Ehegattensplittings umfassende Steuererhöhungen und unzulässige Eingriffe bei eigenverantwortlichen Entscheidungen über Rollenverteilungen in der Familie.
 
„Das Vorhaben, die Finanzierung des Elterngeldes mit der Streichung des Ehegattensplittings zu verknüpfen, grenzt an Taschenspielertricks. Die Rot-Grüne Politik muss sich endlich vom Verbots- und Umerziehungswahn lösen. Erwachsene Menschen können in Ehe oder Partnerschaft selbst am besten entscheiden, wie sie Familien- und Erwerbsarbeit untereinander aufteilen, staatlich verordneter Regulierung bedarf es hierzu nicht. Es ist politisch gewollt, dass Familien von der gemeinsamen Besteuerung des Haushaltseinkommens profitieren. Daran darf nicht gerüttelt werden“, sagt Claus Bernhold, Sprecher der Senioren-Union in Berlin.

Mobilität auch im Alter erhalten!

Man muss (und kann) dem grünen Landesverkehrsminister Winfried Herman aus Baden-Württemberg ja nicht immer recht geben, aber im Folgenden lässt es sich nicht vermeiden:
 
Die unsäglichen Pläne, die aus Brüssel der Mobilität der älteren Generation drohen, sollen für „Führerscheininhabende“ mit Erreichen des siebzigsten Lebensjahres u.a. eine sich alle 5 Jahre wiederholende Prüfung der Fahrfähigkeiten nach sich ziehen.
 
Die Diskussion mit entsprechenden Hinweisen auf spektakuläre Unfälle und dem Ziel „die Alten sollen endlich den Lappen abgeben“ verfolgt uns seit Jahren. Wir wehren uns als Senioren-Union eben solange vehement gegen diese unberechtigten und unverhältnismäßigen Eingriffe in persönliche Freiheiten.
Offenbar denken die Regierungsparteien in Berlin - vor allem die Grünen – bereits über eine Unterstützung der Brüsseler Pläne nach, was ja einer systematischen Fortsetzung ihrer unfassbaren Verbotspolitik entspräche.
Dass wir als Senioren-Union nun unerwarteten Beistand und Unterstützung ausgerechnet vom tiefgrünen Verkehrsminister Hermann bekommen, überrascht:
Statt Verboten und zusätzlicher Prüfungen empfiehlt das Verkehrsministerium die Teilnahme an Verkehrsfitness-Checks, um die eigenen Fähigkeiten im Straßenverkehr besser einschätzen zu können und setzt dabei auf Eigenverantwortung und Einsicht der Seniorinnen und Senioren. Eine kritische Prüfung der eigenen Fähigkeiten sei unerlässlich und genauso wichtig, die Fitness zu erhalten und zu trainieren. Dazu soll die Kommunikationskampagne „Team Vision Zero“ Baden-Württemberg beitragen und den Bekanntheitsgrad von Verkehrsfitness-Checks, Rückmeldefahrten in Fahrschulen erhöhen und das Interesse wecken, die eigene Fahrtauglichkeit zu erhalten oder zu verbessern.
Fazit aus meiner Sicht: Mitmachen und zur Nachahmung empfohlen.