Senioren-Union lehnt Fratzschers Vorschläge entschieden ab - Wohneigentum darf nicht entwertet werden

Die Senioren-Union der CDU Deutschlands weist die jüngsten Vorstöße von Marcel Fratzscher, Präsident des Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), mit Nachdruck zurück. Die Forderungen nach einer stärkeren Belastung von Immobilieneigentum und einer konsequenten Besteuerung von Wertsteigerungen sind aus Sicht der Senioren-Union ein weiterer weltfremder Versuch, Bürgerinnen und Bürger finanziell zu schröpfen.
Für die Senioren-Union steht fest: Wohneigentum ist kein Spekulationsobjekt, sondern von Millionen Menschen hart erarbeitete Altersvorsorge. Wer über lange Zeit verzichtet, spart und finanziert, um im Alter abgesichert zu sein, darf nicht im Nachhinein durch immer neue Steuerideen bestraft werden. Fratzschers Vorschläge senden das fatale Signal, dass sich Leistung und Vorsorge in Deutschland nicht gewollt sind und nicht mehr lohnen.
Was Herr Fratzscher hier vorlegt, ist nichts anderes als ein Frontalangriff auf die Lebensleistung älterer Menschen. Wer jahrzehntelang für sein Eigenheim gearbeitet hat, darf nicht erleben müssen, dass der Staat ihm dieses Stück Sicherheit scheibchenweise wieder entzieht. Diese Politik zerstört Vertrauen und ist zutiefst ungerecht.
Besonders kritisch sieht die Senioren-Union die geplanten Maßnahmen für ältere Eigentümer, die ihre Immobilien bewusst als Altersvorsorge halten und nicht veräußern wollen. Eine Besteuerung bloßer Wertsteigerungen würde sie finanziell unter Druck setzen, ohne dass ihnen tatsächlich liquide Mittel zufließen. Gleichzeitig würden steigende Grundsteuern zwangsläufig auf die Mieten durchschlagen mit spürbaren Belastungen für Mieterinnen und Mieter aller Generationen.
Die Senioren-Union warnt eindringlich: Sollte dieser Kurs politisch umgesetzt werden, droht ein massiver Vertrauensverlust in die Verlässlichkeit staatlicher Rahmenbedingungen. Für viele Menschen würde Wohneigentum als sichere Altersvorsorge erheblich an Attraktivität verlieren.
Statt immer neuer Umverteilungsfantasien fordert die Senioren-Union eine ehrliche Debatte über staatliche Ausgaben, konsequenten Bürokratieabbau und eine Politik, die Eigentumsbildung stärkt, statt sie zu bestrafen.

Pflegereform muss Pflege durch Angehörige konsequent stärken

Die Senioren-Union der CDU Deutschlands begrüßt die Ergebnisse des pflegepolitischen Austauschs zwischen der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) und der Bundesseniorenministerin Karin Prien ausdrücklich und unterstützt die vorgetragenen Positionen vollinhaltlich.

Aus Sicht der Senioren-Union kommt der Pflege in der Familie eine herausragende Bedeutung zu. Sie ist und bleibt das Fundament der pflegerischen Versorgung in Deutschland. Millionen von Angehörigen leisten tagtäglich Enormes – oft unter großen persönlichen, beruflichen und finanziellen Belastungen. Dieses Engagement verdient nicht nur gesellschaftliche Anerkennung, sondern vor allem konkrete politische Unterstützung.

Die von den Verbänden geforderte Stärkung pflegender Angehöriger ist daher aus unserer Sicht zwingend notwendig. Insbesondere die Einführung einer Lohnersatzleistung für pflegende Angehörige ist ein wichtiger Schritt, um die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf nachhaltig zu verbessern. Wer Verantwortung für die Pflege übernimmt, darf dadurch keine existenziellen Nachteile erleiden.

Die Senioren-Union unterstützt ausdrücklich die Forderung, den Kreis der Anspruchsberechtigten auch auf nahestehende Personen auszuweiten, die Verantwortung in der Pflege übernehmen. Pflege findet längst nicht mehr ausschließlich im klassischen Familienverband statt – dem muss die Politik Rechnung tragen.

Ebenso wichtig ist es, die enormen Leistungen pflegender Angehöriger, die jährlich einen gesellschaftlichen Wert in Milliardenhöhe darstellen, endlich angemessen zu honorieren. Eine nachhaltige Pflegereform muss daher klare Prioritäten setzen: Die häusliche Pflege muss gestärkt, finanziell abgesichert und strukturell unterstützt werden.

Ohne die Pflege in der Familie ist die Zukunft der Pflege nicht zu sichern.

Ostergruß 2026

Herzliche Ostergrüße 2026 mit der Hoffnung auf Frieden in der Welt
wünscht Ihnen allen die Senioren Union Kreisvereinigung Göttingen

Osterbrunnen
Das Schmücken der Brunnen zur Osterzeit mit Eiern und frischem Grün geht weit zurück in die vorchristliche Zeit und erinnert symbolhaft an das Erwachen des Lebens in der Natur. Der Brunnen wurde aber auch Spender des Wassers als wichtiges Lebenselixier verehrt

Vernunft und Entscheidungsfreiheit in der Gebäudepolitik

Der Koalitionsausschuss hat einen wichtigen Schritt zur Versachlichung der Gebäudepolitik unternommen. Das sogenannte „Habecksche Heizungsgesetz" wird abgeschafft und durch ein neues Gebäudemodernisierungsgesetz ersetzt. Damit wird ein politischer Konflikt beendet, der verunsichert und notwendige Investitionen blockiert hat.
Besonders wichtig ist der Wegfall der starren 65-Prozent-Vorgabe. Eigentümerinnen und Eigentümer erhalten beim Heizungstausch wieder mehr Entscheidungsfreiheit und können Lösungen wählen, die zu ihrem Gebäude und ihren finanziellen Möglichkeiten passen.
Die Klimaschutzziele im Gebäudesektor bleiben bestehen. Künftig setzt die Politik jedoch auf Technologieoffenheit, Praxistauglichkeit und weniger Bürokratie statt auf ideologisch geprägte Detailvorgaben. Das neue Gesetz wird einfacher, verständlicher und damit auch besser umsetzbar.
Mit einer moderaten Grüngasquote, dem Ausbau der Fernwärme und einem stärkeren Verbraucherschutz werden sinnvolle Ergänzungen geschaffen. Gleichzeitig soll die kommunale Wärmeplanung deutlich vereinfacht werden - insbesondere für kleinere Gemeinden - Positiv ist auch das klare Bekenntnis zu einer unbürokratischen Umsetzung der EU-Gebäudeenergierichtlinie. Zusätzliche Sanierungszwänge für bestehende Gebäude wird es nicht geben.
Diese Neuausrichtung steht für Augenmaß, Verantwortung und Vertrauen in die Bürger. Sie verbindet Klimaschutz mit wirtschaftlicher Vernunft und sozialer Fairness ein Kurs, den die Senioren-Union unterstützt, meint Claus Bernhold, stellvertretender Bundesvorsitzender der Senioren-Union.

Verlässliche Apothekenversorgung - wichtig für ältere Menschen

Die Senioren-Union begrüßt den Gesetzentwurf zur Weiterentwicklung der Apothekenversorgung, der jetzt erstmals im Bundestag beraten wird. Gerade für ältere Menschen sind wohnortnahe Apotheken unverzichtbar - sie sichern kurze Wege, persönliche Beratung und eine verlässliche Versorgung mit Arzneimitteln, insbesondere im ländlichen Raum.
Mit besseren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für inhabergeführte Apotheken und weniger Bürokratie wird ihre Arbeit vor Ort gestärkt. Erleichterte Gründungen in abgelegenen Regionen sowie flexiblere Regelungen bei der Abgabe nicht verfügbarer Medikamente erhöhen die Versorgungssicherheit für Seniorinnen und Senioren spürbar.
Positiv ist auch, dass Apotheken künftig zusätzliche Aufgaben in der Gesundheitsversorgung übernehmen sollen, etwa durch Impfangebote, Präventionsleistungen oder Schnelltests. Für ältere Menschen bedeutet das mehr medizinische Unterstützung direkt vor Ort und eine Entlastung der Arztpraxen. Die Senioren-Union sieht darin einen wichtigen Schritt, um Selbstständigkeit, Sicherheit und Lebensqualität im Alter zu erhalten.