Senioren-Union lehnt Fratzschers Vorschläge entschieden ab - Wohneigentum darf nicht entwertet werden
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- Veröffentlicht: Donnerstag, 16. April 2026 18:39
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Die Senioren-Union der CDU Deutschlands weist die jüngsten Vorstöße von Marcel Fratzscher, Präsident des Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), mit Nachdruck zurück. Die Forderungen nach einer stärkeren Belastung von Immobilieneigentum und einer konsequenten Besteuerung von Wertsteigerungen sind aus Sicht der Senioren-Union ein weiterer weltfremder Versuch, Bürgerinnen und Bürger finanziell zu schröpfen.
Für die Senioren-Union steht fest: Wohneigentum ist kein Spekulationsobjekt, sondern von Millionen Menschen hart erarbeitete Altersvorsorge. Wer über lange Zeit verzichtet, spart und finanziert, um im Alter abgesichert zu sein, darf nicht im Nachhinein durch immer neue Steuerideen bestraft werden. Fratzschers Vorschläge senden das fatale Signal, dass sich Leistung und Vorsorge in Deutschland nicht gewollt sind und nicht mehr lohnen.
Was Herr Fratzscher hier vorlegt, ist nichts anderes als ein Frontalangriff auf die Lebensleistung älterer Menschen. Wer jahrzehntelang für sein Eigenheim gearbeitet hat, darf nicht erleben müssen, dass der Staat ihm dieses Stück Sicherheit scheibchenweise wieder entzieht. Diese Politik zerstört Vertrauen und ist zutiefst ungerecht.
Besonders kritisch sieht die Senioren-Union die geplanten Maßnahmen für ältere Eigentümer, die ihre Immobilien bewusst als Altersvorsorge halten und nicht veräußern wollen. Eine Besteuerung bloßer Wertsteigerungen würde sie finanziell unter Druck setzen, ohne dass ihnen tatsächlich liquide Mittel zufließen. Gleichzeitig würden steigende Grundsteuern zwangsläufig auf die Mieten durchschlagen mit spürbaren Belastungen für Mieterinnen und Mieter aller Generationen.
Die Senioren-Union warnt eindringlich: Sollte dieser Kurs politisch umgesetzt werden, droht ein massiver Vertrauensverlust in die Verlässlichkeit staatlicher Rahmenbedingungen. Für viele Menschen würde Wohneigentum als sichere Altersvorsorge erheblich an Attraktivität verlieren.
Statt immer neuer Umverteilungsfantasien fordert die Senioren-Union eine ehrliche Debatte über staatliche Ausgaben, konsequenten Bürokratieabbau und eine Politik, die Eigentumsbildung stärkt, statt sie zu bestrafen.