Neue Betrugsmaschen gegen Senioren

 

Senioren geraten in jüngster Zeit immer häufiger ins Visier perfider Betrüger. Die Polizeibehörden warnen vor der neuesten Masche: Dabei kombinieren Verbrecherbanden den Enkeltrick mit dem Auftreten falscher Polizisten. In Einzelfällen wurden so mehrere zehntausend Euros ergaunert. Da ruft ein vermeintlicher Neffe an und bittet in einem finanziellen Engpass kurzfristig um eine größere Summe. Kurze Zeit später meldet sich unter der Rufnummer 110 ein falscher Polizist, der um Mithilfe bei der Verfolgung des „Enkels“ ersucht. Die Frau solle zur Bank gehen und das Geld abholen - Zivilfahnder seien vor Ort, um den Täter festzunehmen. Eine ganz miese Masche, schließlich sind auch die „Zivilfahnder“ Bandenmitglieder.

Die Polizei warnt eindringlich vor den Telefonbetrügern. Wenn die Nummer 110 auf dem Display des Telefons auftaucht, sollten die Alarmglocken läuten. Schließlich ruft die Polizei niemals unter der 110 an. Zudem fordere die Polizei grundsätzlich nicht dazu auf, Bargeld oder Wertsachen herauszugeben. Weitere Tricks der Betrüger: Da klingelt ein Täter an der Tür und bittet um Papier und Stift, weil er einen Aushang machen will, nachdem er einen Schlüssel im Flur gefunden habe. Während die gutmütige Bewohnerin den Stift sucht, entwendet der Täter die Geldbörse.

Sogenannte „Einschleichdiebe“ bieten den günstigen Verkauf von Solarzellen an und schleichen sich so ins Haus. Später klingelt es an der Haustür und während der Bewohner öffnet, durchwühlen die Betrüger die Wohnung. Auch mit dem Verkauf scheinbar wertvoller Enzyklopädien erschwindeln sich Betrüger an Haustüren häufig Tausende Euros. Die teilweise fünf Kilo schweren Bildbände sind als Kapitalanlage völlig ungeeignet.

Die Polizei appelliert an die Senioren, jeden Verdacht den örtlichen Dienststellen zu melden. Dafür sollten sie die 110 selbst eintippen und auf keinen Fall die Rückruftaste der Täter nutzen, um die Polizei zu informieren. Sonst landen sie auch bei der 110 wieder bei den Betrügern.

Ältere in Corona-Zeiten besonders betroffen

 

Vor dem Hintergrund der Corona-Krise warnt der Bundesvorsitzende der Senioren-Union der CDU, Prof. Dr. Otto Wulff, vor der zunehmenden Vereinsamung der Älteren. „Ich habe die Sorge, dass gerade alleinlebende Senioren in der Corona-Krise oft vergessen werden“, so Prof. Wulff. Er dankte den zahlreichen Nachbarschaftsinitiativen, die für ältere Mitbewohner einkauften oder Behördengänge erledigten. „Das reicht aber allein nicht aus. Wir brauchen verlässliche Strukturen in Kommunen, damit alleinstehende Senioren in ihrer Not nicht vergessen werden.“
In diesem Zusammenhang erinnerte Wulff daran, dass Einsamkeit für viele Ältere oft schlimmer sei als die Angst vor dem Virus. „Die Corona-Krise wird zum Charaktertest für unser Land und die Wirksamkeit unserer Sozialsysteme“, mahnte der Senioren-Vorsitzende. Die von der Politik beschlossene Einschränkung der Kontakte und das weitgehende Verbot von Besuchen in Alten- und Pflegeheimen dürfe kein Rückzug der Menschlichkeit sein. „Das Corona-Virus zielt auf die Schwächsten der Gesellschaft, auf Alte und Kranke. Jetzt ist Solidarität gefragt.“

Da besonders alte und vor allem hochaltrige Menschen und diejenigen, die bereits an Vorerkrankungen leiden gefährdet sind, ist es besonders für Menschen aus diesen Gruppen wichtig, dass sie sich selbst schützen, dass aber auch ihre Familien darauf achten, Risiken zu vermeiden. Gerade Ältere, Großeltern und ihre Familien sollten ihre Gewohnheiten überdenken, d.h. z.B. den öffentlichen Personennahverkehr zu meiden, persönlichen Abstand zu halten und auf Umarmungen zu verzichten.

Die Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen sind besonders schutzbedürftig. Hierzu hat das RKI bereits Hinweise herausgegeben, die in allen Einrichtungen beachtet werden sollten. Die Pflegekräfte tragen hier täglich eine besondere Verantwortung. Sie sind gefordert, die Bewohnerinnen und Bewohner zu schützen. Dazu gehört auch, sich nicht selbst zu gefährden. Der Spagat wird nicht einfach zu bewältigen sein. Gerade darum danke ich allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Pflege für ihre besondere Sensibilität und ihren Einsatz in diesen Zeiten.

Reise nach Mecklemburg-Vorpommern 3.5. - 8.5.2020

Mehr als tausend große und kleine Seen, welche in der Sonne blinken, die Weite der Landschaft mit ihrem herb-schönen Charakter und den verträumten Dörfern - das ist die Mecklemburger Naturlandschaft.
Kommen Sie mit und entdecken Sie Mecklemburg-Vorpommern mit seinen altehrwürdigen Städten und den renomierten Kaiserbädern und genießen Sie unbeschwerte Tage in einer der schönsten Urlaubsregionen Deutschlands.

 

 

 

 

Das gesamte Programm der Fahrt und weiterführende Informationen stehen hier zum Download als PDF Dokument bereit.

Null Toleranz gegenüber Clankriminalität

Am Dienstag, 24. September 2019, wurde durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat und das Bundeskriminalamt in Berlin das „Bundeslagebild Organisierte Kriminalität“ vorgestellt.

Mathias Middelberg MdB, innenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion: „Es ist sehr zu begrüßen, dass das Bundeslagebild Organisierte Kriminalität in diesem Jahr erstmals einen Überblick zur Clankriminalität in Deutschland enthält. Das Ausmaß ist bedrohlich: Im letzten Jahr liefen 45 Ermittlungsverfahren gegen insgesamt 654 Tatverdächtige, davon waren mehr als drei Viertel Ausländer. 

Für die CDU/CSU-Fraktion gilt klipp und klar: Null Toleranz gegenüber Clankriminalität. Clankriminalität bedroht die innere Sicherheit und zerstört das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in den Rechtstaat. Der Fraktionsvorstand hat sich bereits Anfang September auf seiner Klausur ausführlich mit der Clankriminalität in Deutschland befasst und zwölf Ansätze zur besseren Bekämpfung beschlossen. Dazu gehören unter anderem erweiterte Ermittlungsbefugnisse für die Sicherheitsbehörden, ein verbesserter Zeugenschutz und die gezielte Aufenthaltsbeendigung gefährlicher Ausländer. Der Staat darf nicht dulden, dass Großfamilien abgeschottet und nach ihren eigenen Unwerten lebend in Deutschland ihr Unwesen treiben.“ 

Der Bundesfachausschuss Innere Sicherheit der CDU hat jetzt Maßnahmen gegen diese Clans debattiert und im Beschluss „Null Toleranz im Kampf gegen kriminelle Clans“ festgehalten. Weitere Informationen sowie den Wortlaut des Beschlusses erhalten Sie hier

Pflege: Entlastung für Angehörige

 

Die CDU-geführte Bundesregierung will Kinder von pflegebedürftigen Eltern finanziell entlasten. Dazu hat sie einen entsprechenden Gesetzentwurf (19/13399) vorgelegt, der vorsieht, Kinder und Eltern, die gegenüber Beziehern von Sozialhilfe unterhaltsverpflichtet sind, zu entlasten. Das bedeutet, dass auf das Einkommen der Kinder von pflegebedürftigen Eltern, die die sogenannte Hilfe zur Pflege erhalten, erst ab einer Höhe ab 100.000 Euro zurückgegriffen werden kann. Umgekehrt soll dies auch für Eltern mit volljährigen, pflegebedürftigen Kindern gelten. Damit werde ein Signal gesetzt, dass die Gesellschaft die Belastungen von Angehörigen, zum Beispiel bei der Unterstützung von Pflegebedürftigen, anerkennt und eine solidarische Entlastung erfolgt.